Tipps gegen den Frost
Der städtische Abfallberater Werner Gerdes hat Tipps für alle, die sich den Ärger mit dem Frost in der Komposttonne ersparen wollen: In kältegeschützten Durchgängen, Garagen und Kellereingängen steht die Tonne frostsicher. Wer darüber hinaus den Tonnenboden mit zerkleinerten Zweigen und Ästen aus dem Garten oder zusammen geknülltem Zeitungspapier bestückt, hat schon einiges für die Vorbeugung getan.
Nasse Küchenabfälle oder Speisereste sollten in Zeitungspapier eingewickelt werden, damit die Feuchtigkeit dieser Abfälle größtenteils aufgesaugt wird. Empfehlenswert ist auch, die Komposttonne erst morgens am Abfuhrtag zur Entleerung an die Straße zu stellen. Sollte einmal trotz der vorbeugenden Maßnahmen der Komposttonneninhalt festgefroren sein, kann man das Material mit einem Spaten lockern.
Weitere Tipps zum Thema Abfall gibt es bei der Abfallberatung für Haushalte unter der Telefonnummer 05241 82 2122 bei Werner Gerdes oder Marion Grages.
Grundschulen sind heute gemeinsamer Lebens- und Lernort für alle Kinder aus den unterschiedlichsten Kulturen. Im Kreis Gütersloh haben allein 8,7 Prozent der Einwohner einen ausländischen Pass. Ihr Anteil lag NRW weit 2010 bei 10,1 Prozent lag. Die Kreisschulpflegschaft vertritt die Interessen aller Eltern im Kreis Gütersloh, reagiert auf Bedarfe, leistet einen Beitrag zur Bildungs- und Erziehungsarbeit und fördert den Dialog der hier wohnenden Menschen. „Wir führen regelmäßige Gespräche mit dem Schulamt des Kreises Gütersloh und möchten gemeinsam die zukünftigen Erstklässler in ihrer sozialen und sprachlichen Entwicklung weiter fördern und deren Eltern unterstützen. Mütter und Väter sind die 1. Ansprechpartner, wichtige Vorbilder und Bildungsbegleiter im Leben eines Kindes“, sagt die Vorsitzende der Kreisschulpflegschaft Edith Mathmann.
„Komm, wir spielen Sprache“ ist ein Pilotprojekt der Kreisschulpflegschaft, das in Kooperation mit dem Schulamt für den Kreis Gütersloh und gemeinsam mit der Astrid-Lindgren Schule, Kindertagesstätten und ganz besonders des Paulus- und Freundekindergartens, Eltern und der Stadt Harsewinkel umgesetzt werden konnte. Im Vordergrund stehen Spiele, der Spaß an der deutschen Sprache und die nachhaltige Förderung. Kinder werden in Ihrer Persönlichkeit gestärkt. Eltern werden in das Projekt eingebunden. Sie erhalten die Möglichkeit eines Informationsaustausches und bekommen Tipps, wie sie ihre Kinder auf die Schule vorbereiten können. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule wird früh gefördert.
Ein in 9 Modulen entwickeltes Konzept bietet eine gute Grundlage für den gemeinsamen Unterricht von Schülerinnen und Schülern aller Nationen. Zugleich ermöglicht das Projekt einen kindgerechten Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule. Im Hinblick auf die weitere Schullaufbahn ist ein gelingender Schulstart der Schlüssel für bestmögliche Bildungschancen.